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Dokumentation Die Pilotphase von "AHA! Die Stadtforscher" fand von Anfang Januar bis Mitte Juli 2008 statt. Anfang des Jahres startete die Konzeptphase. In Februar wurden die ersten Vorgespräche geführt und Schulen konnte sich zum Projekt in Billstedt, Horn, Mümmelmannsberg und Lohbrügge anmelden. 4. März: Fachtag - Projekt-Kick-Off mit Lehrern und WorkshopleiternAuf dem Fachtag wurde das Projekt, seine Methoden und der Ablauf ausführlich vorgestellt und etweilige Fragen geklärt. Das Treffen diente auch dazu, dass sich alle Beteiligten - Lehrer, Workshopleiter und Projektleitung - kennenlernen. Im Anschluss wurden konkrete Termine für die Planung der Workshops an den Schulen vereinbart.
Die Lehrer werden über das Projekt informiert. Workshop 1: Erweiterter Lernbegriff, Kamera-EinfĂĽhrung und ZielfestlegungEine Stadtteilerforschung mit einer Klasse besteht aus insgesamt drei Workshops. Im ersten Workshop führen Workshopleiter die Schüler in den Umgang mit Digitalkameras und Aufnahmegeräten ein. Mit unterschiedlichen Methoden werden die Schüler an einen erweiterten Bildungsbegriff herangeführt („Wo habt ihr denn außer in der Schule noch AHA!-Erlebnisse?“). Basierend auf diesen Ergebnissen werden die Forschungsziele für die Exkursion festgelegt.
Über Postkarten-Assoziationen wird gemeinsam über das Lernen nachgedacht: Was hat dieses Bild mit Lernen zu tun? So werden die Teilnehmer an einen erweiterten Lernbegriff herangeführt. Nicht nur in der Schule wird gelernt...
Lernlandschaften: Wo wohnen wir? Wo halten wir uns auf? Was kann man dort lernen? Die Teilnehmer zeichen ihre eigene Lernlandschaft. Workshop 2: Forschertour im StadtteilIm zweiten Workshop erkunden die Forscherteams, ausgerüstet mit Forschungsaufträgen, Digitalkameras und Stadtteilkarten, die ausgewählten Orte im Stadtteil. Sie besuchen Kulturzentren, Bücherhallen und Jugendtreffs, aber auch andere Orte, an denen Kinder und Jugendliche etwas lernen können: Spiel- und Sportplätze, Parks und ihre Lieblingsplätze zum „Chillen“. Die Forscher führen Interviews, machen Fotos und Notizen.
Die Stadtforscher interviewen Leute vor Ort und fotografieren die "Lernorte", hier den Kostnix-Laden in BIllstedt. Workshop 3: ForschungsberichteDie Ergebnisse der Exkursionen werden im dritten Workshop zu Forschungsberichten aufgearbeitet. Hier kann auch eine mediale Variante gebucht werden: Die Berichte werden in einer Textverarbeitung auf dem Computer erstellt und dann in die Eingabemasken der Stadtforscher-Website eingegeben, wo die Berichte später auch überarbeitet werden können. Die digitalen Bilder werden bearbeitet und direkt auf die Website hochgeladen.
Die Forschungsberichte werden auf Computern in der Schule verfasst und über das Eingabeinterface auf die Website der Stadtforscher hochgeladen. 14. Juli: Präsentation der ErgebnisseAm Montag, den 14. Juli werden die Forschungsergebnisse von über 250 Hamburger Schülerinnen und Schülern präsentiert, die im Rahmen des Projektes „AHA! Die Stadtforscher“ entstanden sind, in Form von zwei Stadtteilplänen und einer Internetplattform im Kulturzentrum Lola (Lohbrügge) und dem Kulturpalast (Billstedt) den beteiligten Schulklassen und der Öffentlichkeit vorgestellt.
Dörte Inselmann (links), die Geschäftsführerin des Kulturpalastes, begrüßt zur Veranstaltung, Burghard Ahnfeldt (mitte), von der Projektsteuerung „Bilden – Beraten – Betreuen“, führt in das Projekt ein und Heiko Gerken (rechts), Leiter des Projektes, führt im Kulturpalast durchs Programm.
Zwei Stadtforscher präsentieren dem Publikum in Lohbrügge ihre Forschungsberichte auf der AHA!-Website.
Das Hamburg Journal berichtete in seiner Abendausgabe kurz über das Projekt und die Stadtforscher sagten die Wetter-Vorhersage an. Beteiligte Schulen und EinrichtungenIn Billstedt, Horn und Mümmelmannsberg waren am Projekt beteiligt: |